
Der Vatikan ergreift verstärkte Sicherheitsmaßnahmen für das Konklave zur Wahl des Nachfolgers von Papst Franziskus, das an diesem Mittwoch (7.) beginnt.
Die Veranstaltung, bei der 133 Kardinäle aus verschiedenen Ländern in der Sixtinischen Kapelle zusammenkommen, findet unter strengster Geheimhaltung statt und kann zwei bis drei Tage dauern. Der Schutz beschränkt sich nicht nur auf physische Bedrohungen: Ziel ist es auch, jegliche Informationslecks während der Abstimmungen zu verhindern.
Der Vatikan setzt Anti-Drohnen- und Signalblockierungssysteme ein, um die Geheimhaltung bei der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle zu gewährleisten (Seifeddine Dridi – Unsplash)
Die Sicherheitsmaßnahmen werden von der Päpstlichen Schweizergarde und dem Gendarmeriekorps des Vatikans koordiniert. Einzelheiten des Sicherheitsplans wurden aus Vertraulichkeitsgründen nicht veröffentlicht. Es wird erwartet, dass – wie beim Papstbegräbnis – Anti-Drohnen-Geräte eingesetzt werden, um mögliche Luftangriffe zu neutralisieren. Darüber hinaus werden am 7. Mai alle mobilen Telekommunikationssignale auf dem Gebiet des Vatikans blockiert, mit Ausnahme des Gebiets um Castel Gandolfo.
Zusätzliche Maßnahmen umfassen die Installation elektronischer Störsender unter dem Boden der Sixtinischen Kapelle, Abhörschutz-Scans und einen Faradayschen Käfig zur Verhinderung von Signalübertragungen.
Die Kardinäle leisten einen Eid auf absolute Geheimhaltung, dürfen keine Nachrichten senden oder Zeitungen lesen, und zur Wahl des neuen Oberhaupts der katholischen Kirche sind mindestens 89 Stimmen – also zwei Drittel – erforderlich.
Quelle: Olhar Digital | Fotos: Seifeddine Dridi – Unsplash und Wikimedia | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
